Wireless Charging fürs Auto
11 kW ohne Kabel: Schnelles drahtloses Laden erreicht das Elektroauto
Was bei Smartphones längst selbstverständlich ist, soll nun auch beim Elektroauto komfortabler werden: Fahrzeug abstellen und automatisch laden. Porsche bringt mit dem Wireless-Charging-System für den elektrischen Cayenne eine Lösung auf den Markt, die bis zu 11 kW kontaktlos überträgt. Ein Ladekabel muss dafür nicht mehr angeschlossen werden.
Auf dem Stellplatz liegt stattdessen eine mit dem Stromnetz verbundene Bodenplatte. Im Fahrzeug befindet sich eine zweite Spule hinter der Vorderachse. Steht das Auto an der richtigen Position, wird die Energie über ein Magnetfeld zwischen beiden Komponenten übertragen. Das Prinzip entspricht damit grundsätzlich dem induktiven Laden eines iPhones – nur mit erheblich mehr Leistung und deutlich größerem Abstand zwischen den Spulen.
Die Positionierung muss dabei nicht millimetergenau erfolgen. Laut Porsche kann das System einen seitlichen Versatz von bis zu zehn Zentimetern ausgleichen. Im Fahrzeugdisplay hilft zudem eine grafische Anzeige beim Einparken. Sobald der Wagen korrekt steht und der Parkmodus aktiviert wird, startet der Ladevorgang automatisch.
11 kW über einen Luftspalt
Zwischen der Ladeplatte und dem Empfänger im Fahrzeug liegen je nach Bodenfreiheit etwa 12 bis 18 Zentimeter. Trotzdem erreicht das System nach Herstellerangaben einen Wirkungsgrad von rund 90 Prozent. Mit maximal 11 kW liegt die Ladeleistung auf dem Niveau vieler klassischer Wallboxen. Der aktuelle SAE-J2954-Standard sieht für drahtloses Laden von Pkw ebenfalls Leistungsstufen bis 11 kW vor.
Damit unter dem Auto nicht versehentlich Schlüssel, Werkzeuge oder andere Metallteile erhitzt werden, überwacht die Bodenplatte ihren Bereich. Auch Tiere oder Menschen werden erkannt. Befindet sich ein Lebewesen zwischen Fahrzeug und Ladeplatte oder erwärmt sich ein Fremdkörper, wird der Ladevorgang unterbrochen. Die Bodenplatte ist zudem wetterfest und kann nicht nur in Garagen, sondern auch auf Stellplätzen im Freien installiert werden.
Ganz neu ist die Idee nicht
Induktives Laden von Autos ist allerdings keine völlig neue Erfindung. BMW bot bereits 2018 Wireless Charging für den Plug-in-Hybrid 530e an. Das damalige System kam allerdings lediglich auf 3,2 kW und rund 85 Prozent Wirkungsgrad. Mit 11 kW erreicht die aktuelle Umsetzung nun eine Leistung, mit der sich auch große Elektroauto-Akkus über Nacht sinnvoll laden lassen.
Billig ist der Komfort zum Start erwartungsgemäß nicht. Für die notwendige Fahrzeughardware werden aktuell rund 1.845 Euro fällig, die Bodenplatte kostet nochmals rund 5.117 Euro. Zusammen landet die Lösung damit bei knapp 7.000 Euro. Zunächst bleibt drahtloses Laden damit eine teure Sonderausstattung. Interessanter als das konkrete Fahrzeug dürfte langfristig jedoch die Technik dahinter sein: Mit standardisierten 11-kW-Systemen könnte das Einstecken des Ladekabels zuhause irgendwann ebenso überflüssig werden wie das Kabel am Smartphone.

Das ist doch mal was. Echte und hilfreiche Innovation für den Alltag.
So wirds auch im winter schonmal warm in der garage vor der abfahrt
Hab ich auch gedacht. Der Ladeverlust durch die Induktion ist bei einem iPhone wegen mir zu vernachlässigen. Aber bei 11 kW und 20 bis 30% Verlust…?
Artikel lesen hilft. Dort steht ein Wirkungsgrad von 90% also etwa das gleiche wie bei Wallboxen
Bis zu 90%. Also wie bei den Reichweiten sehr weit drunter !
90% von 11 kW bedeutet 1100 Watt Abwärme. Das ist schon ganz ordentlich.
Jep, es steht aber nicht, unter welchen Bedingungen. Bei Dreck, Schnee, Eis, Regen, nicht optimaler Positionierung usw. wird das in der Realität wohl eher nicht der Fall sein.
Was heißt „wie bei den Reichweiten“? Hast du ein Elektroauto? Ich liege häufig unter den WLTP Verbräuchen und damit über der Herstellerangabe zur Reichweite. Ohne Stress, einfach mit ein wenig vorausschauender Fahrweise.
Ich hab eine nicht so vorteilhafte Topologie und bin bei einem verbrauch 20,7 statt dem wltp wert von 15,8.
bin dann mal gespannt wie es erst im winter wird
Ich liege beim Verbrauch deutlich drüber, ja.
Tolle Idee, aber ne echte Energieverschwendung, die auch noch die Stromnetze länger als nötig belasten.
Sowas nenn ich dann Ressourcenverschwendung. Wo ist denn das Problem, da kurz was anzustecken? Macht man doch auch beim Tanken.
Wenn die Platte wenigstens hochfahren würde und einfach nen Kontakt herstellte..
Exakt!
Wenn man eine PV Anlage besitzt, macht das durchaus Sinn. Ich schliesse mein Auto meistens gleich an, wen ich nach Hause komme. Wenn die Sonne die Hausbatterie geladen hat, kommt das Auto dran. Wenn zu wenig Sonne, dann halt nicht. Nicht jedesmal das Kabel einstecken zu müssen wäre definitiv ein Komfortgewinn.
Hochfahren und ein einfachen Kontakt herzustellen, wird wahrscheinlich technisch sehr aufwändig, weil das an Stellen passiert, die sehr starker Verschmutzung ausgesetzt sind.
Aber hochfahren um den Abstand von 15-18 cm auf 2 bis 5 cm zu reduzieren würde schon deutlich höher Energieeffizienz
bedeuten und einige Risiken (Tiere auf der Ladeplatte) reduzieren !
Wieso wird das Netz länger als nötig belastet?
Ladeverlust ist kleiner 10% Wallbox hat im Schnitt 7%…
Aber Häh? Lass doch das Kabel dran und lade Smart, gib den Strom doch dann frei, wann es dir am ehesten passt
Also für 7000€ steck ich aber oft mein Kabel ans Auto an…
Welche wallbox hat bitte 7% verlust? Das wären ja 770W abwärme, die wallbox würde von der wand schmelzen
Willkommen in D. Jede Innovation sofort abwürgen.
Das Anspannen eines Pferdes dauert jetzt auch nicht soooo lange . . .
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Er verwechselt das. Dir wallbox und das Kabel hat kaum Verluste. Der onboard charger etc schon. Aber die kommen bei der Wireless Lösung evtl. auch noch dazu.
Eine Wallbox hat meines Erachtens überhaupt keinen Verlust, das ist einfach eine Starkstomsteckdose mit zusätzlicher Sicherung. Die Ladeverluste entstehen im Auto. Die 10% Verlust hier kommen aus meiner Sicht noch dazu. Und 10% ist vermutlich das Minimum. Das könnte auch mehr sein bei Verschmutzung oder wenn das Auto nicht 100% exakt über der Platte steht. 10% wäre eh sehr wenig. Beim iPhone hatte ich immer den Endruck das das System dartlos mehr heizt als es lädt.
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Wie faul muss man sein, wenn man zu bequem ist alle 4-5 Tage mal ein Kabel anzuschließen? Das dauert doch keine 10 Sekunden für das an und wieder abklemmen. Dagegen war doch schon das Tanken an der Tankstelle der blanke Horror.
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Und da hatte man danach oft auch noch stinkende Finger … ;)
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11kw ist dann eher was für zu Hause und über Nacht laden. Ich sehe da keinen wirklichen Komfort Gewinn, wenn ich das Auto auch einfach anstecken kann und nicht die Platte zentimetergenau treffen muss. Die Technik fahre ich ja dann auch zusätzlich spazieren, was mich wieder Reichweite durchs Gewicht kostet.
Ladezeitpunkt sollte am besten sowieso intelligent über die Wallbox gesteuert werden.
Ein Komfortgewinn wäre es ja wohl nur wenn man induktives Laden unterwegs, also während des Fahrens, nutzen könnte.
Für zuhause finde ich das Geldverschwendung.
Stark!
Wenn auch im Consumer-Bereich sicher noch nicht sinnvoll.
Zum automatischen Laden der z.B. üblichen Postautos oder Amazon Lieferfahrzeuge schon wieder denkbar. Vor allem wenn man in Zukunft an Fahrzeuge ohne menschlichen Fahrer denkt. Das Ding parkt letztlich genauso ein wie mein Rasenmähroboter.
Und wenn man aufgrund von Kosten aber dennoch positiv in die ferne Zukunft denkt, dann wäre es evtl. denkbar auch normale Straßen so auszurüsten, sodass das Auto während der Fahrt geladen wird, oder zumindest nur den Strom verbraucht, den es im Moment benötigt.
Der Fortschritt kommt, alleine durch den Hyperkapitalismus. Egal ob man rückwärtsgerichtet immer noch glaubt, dass die Verbrennung von fossilien und vor allem endlichen Brennstoffen die bessere Lösung wäre. Der Kaptialismus wird auch Euch irgendwann (elektrisiert) überholen.
Ich freue mich auf jede neue eAuto-Generation und den Fortschritt an der Stelle. Das Reverse-Charging Verfahren, in dem das am Tag von der PV-Anlage geladene Auto die Energie wieder ans Haus abgibt ist ja schon da und absolut sinnvoll…
Grade die von dir erwähnten vielverbraucher würden sich eher über die höhere Effizienz freuen wenn die autos einfach an Kontakten parken die dann laden.
Schließlich hat die post auch jahrelang die Klimaanlage aus den bullis gelassen um minimal sprit zu sparen
Oder eine Lösung mit automatisiertem Batterietausch. Volle Ladung in weniger als 5 Minuten. Flüssig Tanken geht auch nicht schneller.
Der Komfort ist natürlich schön, aber die 10% Energieverlust sind schon noch immer immens, bei den großen Autobatterien – insbesondere wenn man auch bedenkt, dass unsere Netze sowieso bereits an ihre Grenzen kommen und immer mehr elektrifiziert werden soll/muss.
Auch der Nutzungszweck das Auto zusätzlich als Heimspeicher zu verwenden fällt damit wohl weg – Fr. Reiche arbeitet zwar auch stark daran den Fortschritt auszubremsen, aber das ist ein anderes Thema.
Zumal 10% einfach Marketing-Bla-Bla ist. Selbst 11kW-Laden mit Kabel hat schon Verluste je nach Außentemperatur von 6-10%. Diese entstehen durch Wärmeentwicklung in den Bauteilen und Kabeln, der Verbrauch durch die Leistungselektronik, etc.
Die hier genannten 10% kommen noch oben drauf. D.h. am Ende landet man bei 20% die verbraucht werden, aber nicht im Akku landen. Totaler Unsinn in den Dimensionen.
Selbstverständlich kommen die 10% on Top zu den bereits vorhandenen Verlusten.
Kleines Beispiel 80 kWh Ladung, 10% Wireless Ladung Verluste macht grob 8kWh, bei 30 Cent/kWh sind das schon 2,40€ bei 40 Cent 3,20€
Kann man schon machen, ists halt suboptimal.
Leider ist hier mit großen Verlusten zu rechnen.
Im Artikel steht 10%
10% on Top zu den bereits vorhanden Verlusten, die bei den Fahrzeugen unterschiedlich sind.
E Autos sind von der Effizienz „well to wheel“ trotzdem noch ganz weit vorne
Für Porsche sind die Preise extrem günstig.
Bei den Strommengen ist der Verlust aber nicht mehr zu vernachlässigen – das hat sicherlich einen Wirkungsgrad von bis zu 90%, in der Realität geht also pro volle Ladung 5-10 kWh verloren?! Warum nicht wie beim Mähroboter über richtige Kontaktpunkte oder eine robotische Anschlussdose mit optischer Ausrichtung ala ISS?
Wenn ich „bis zu“ angebe, ohne die Bedingungen zu nennen, kann ich auch bis zu 101% behaupten, äh bewerben. Wenn man keine reale Daten nennen möchte… Du versteht das jetzt.
Beim E Auto laden kommt ja auch nicht alles in die Batterie. 10% gehen auch verloren durch die Ladetechnik und wärme. Gut das noch keiner mit Wasserstoff angefangen hat da sind direkt schon 40% Verlust um das herzustellen .
Exakt. Und die hier genannten 10% kommen noch oben drauf.
Wer schon E-Auto fährt, kennt das Problem, dass 7-10% Verlust selbst mit Kabel zu erwarten sind. Weitere 10% wäre ich nicht bereit, zu akzeptieren.
Und all die ladegeschwindigkeits nörgler werden erblassen, wenn man in 10 Jahren während der Fahrt auf der Autobahn lädt. Der Fehler ist, das e Auto als Verbrenner ohne Benzin zu denken, so wie man früher das Auto als Kutsche ohne Pferde gedacht hat. Neu denken!
Genauso:)
Wo von träumst du Nachts , definitiv nicht in 10 Jahren in Deutschland.
Wir haben in 10 Jahren in Deutschland noch nicht mal überall Mobilfunk :)
Träumer. Wie soll das funktionieren? Soll die Spule mit dem Auto mitrasen? Und woher soll sie dann ihre Energie bekommen? So ein System funktioniert nur in Ruhe. Energiestrahlen an bewegte Objekte wird es in 10 Jahren nicht geben.
Da liegen bei mir immer die Marder drauf und lassen sich den Bauch massieren.
ich denke das wäre dann eher Marder ala Mikrowelle…
Richtig. Fleisch sollte vor dem Garen richtig „massiert“ werden. Marderfleisch würde ich aber nur in großer Not verspeisen wollen.
Dazwischen frittieren wir dann einfach die ein oder andere Ratte/Maus/Marder/Insekt (ja ich habe den Artikel gelesen)
Das braucht echt lange, war bereits Thema auf der IAA 2011.
Ich hatte mich seinerzeit ausführlich mit einem Ingenieur von Siemens ausgetauscht. Stichwort „dass Tiere nicht gegrillt werden, wenn sie unters Auto laufen“.
Jetzt das ganze noch auf die Autobahn und wir brauchen keine so Akkus mit 114 kWh
Oh man, wieso fällt mir da nur das Verbot der Glühbirne und die Regulierung der Staubsauger ein.
Glühbirnen verbrauchen 80-90% mehr Strom gegenüber LED-Birnen. Hier geht es um 10%. In Summe pro Haushalt sind das aber sicher mehr als bei der Beleuchtung eingespart wird. So ein System wir aber auch erst massentauglich, wenn der Verlust noch weiter minimiert und die Kosten niedriger sind. Oder dadurch Personalkosten reduziert werden, wie bei Flottenkunden beim autonomen Fahren.
Und bei 90% Wirkungsgrad erhöht sich der Brutto-Verbrauch des Fahrzeuges um 5% bei angenommenen 20kWh/100 km.
Energie haben wir ja im Überfluss… Vor allem im Winter, wenn man wegen der Heizung ohnehin öfters laden muss. Und die PV weniger Ertrag bringt.
Spart aber Energie für das Heizen der Garage….
Das geht nicht gegen das E-Auto, wir fahren seit 6,5 Jahren beide ausschließlich elektrisch.
Das ist eine Lösung für ein Problem, welches nicht wirklich existiert.
Oder Porsche will die zickenden Ladedeckel loswerden. Statt einfacherer Klappe baut man sowas ein.
Warum nehmen die dann nicht die alten vom Audi Q8 E-Tron. Meine Ladedeckel hat nicht einmal ein Problem gehabt und schließt auch immer zuverlässig, wenn man das Kabel. absteckt. Wenn ich sehe wie viele BEVs mit offnem Ladedeckel rumfahren, ist der mechanische Deckel auch nicht so das wahre. Beim Auto meiner Frau vergesse ich auch immer wieder den zu schließen – vielleicht weil ich es gewohnt bin, dass der automatisch zu geht.
Du hast recht.
Interessant ist das nur für gewerbliche Zwecke, wie Post, Pick-Nick etc. die damit schnell beim Beladen an der Rampe zwischengeladen werden können.
Privat keinen Mehrwert. Zu Hause steht das Auto ja auch mit der Platte immer an der gleichen Stelle, dann kann ich auch kurz das Kabel einstecken.
BYD lädt mittlerweile mit seinen Mega-Chargern in ganz anderen Dimensionen (9 Minuten von 10 auf 97%)
Die Lade Verluste sind enorm das ist keine technische Innovation das ist ein Rückschritt Porsche selbst spricht von über 20 % Man sieht das in echt noch dramatischer aus
Das ist keine technische Innovation, das ist eine Totgeburt bei den exorbitanten Ladeverlusten
40% Wirkungsverlust sind bei 11kW aber was anders wie bei 40Watt
Die 40% sind immer 40%, egal ob 2W oder 11KW
Habe mich immer gefragt, warum die dümmste Lösung in Deutschland umgesetzt wurde – Ladesäulen mit Kabeln. Man muss sich ja nur ansehen, wie jeder seinen Lack verkratzt und oft das Kabel nicht ausreicht.
Auch Bushaltestellen und andere Optionen könnten mit Schnellladern ausgestattet werden. Mit richtiger Technik, kann ja durchaus ein Kontakt statt kontaktlos hergestellt werden
Richtig geparkt kommt das kabel nicht in Kontakt mit dem lack.
Aber gut, ich hab auch schon genug zerkratzte kofferraumdeckel gesehen weil der tankschlach da langgezerrt wurde
Wie soll man bitte den Lack verkratzen? Außer bei Tesla sind die Ladekabel so dermaßen lang, dass die immer passen, selbst wenn man absolut unfähig ist einzuparken.
Viel zu hohe Verluste…
Bei Taxi Wartebuchten vielleicht noch am Sinnvollsten.
Sie sollten lieber mal in den Städten flächendeckend mit Bordstein-Ladestationen anfangen.
Für 500 Autos bei mir im engsten Umkreis im Viertel, 2 Ladestationen anzubieten ist ein Witz.
Seit 5 Jahren tut sich absolut nichts
Würdest Du an so einem Borsteinlader laden wollen? Ich meide schon die AC Lader. Aber Bordstein… Da musst Du dich hinhocken, den dreckigen Deckel öffnen, das Kabel rausholen, anschließen, mit der App den Ladevorgang starten – da bin ich ja mit DC schon fast fertig.
Alles ist besser, als NUR 2 Ladestationen für ca. 500 Autos.
Stell dir vor, das wären alles eVs…
Also eindeutig ja!
Noch was: ich bezweifle, dass du schneller bist, an einer normalen Ladestation.
Außerdem könnte man stehenbleiben, da man ja bereits in einer normalen Parkbucht steht.
Fast nur Vorteile
Das Ziel muss sein, dass der Fahrer sich überhaupt nicht mehr mit dem Laden beschäftigen braucht. Und natürlich winzige Akkus, da überall geladen werden kann. Das würde der Umwelt gut tun.
Innovation?
Tesla macht es beim Cybercap vor – und da liegt der Wirkungsgrad wohl bei guten 96%. Außerdem ist das Auto von Haus aus dafür vorbereitet.
Für den privaten Gebrauch aber absolut sinnlos.
Wie wäre es stattdessen mit zwei Pins, die aus dem Fahrzeugboden ausfahren. Dazu einen langen MetallStreifen jeweils für Plus und Minus auf dem Boden.
Währen damit das Problem mit Verlusten vom Tisch?
Ist jetzt nur so eine Idee von einem Laien
Der Laie der noch die was von korrosion gehört hat, zusätzlich muss man die Pins noch treffen. Viele treffen den Parkplatz nicht und du willst dass sie cm genau einparken?
Des Weiteren muss der Querschnitt entsprechend groß sein um 11kW oder mehr an Strom durchjagen zu können…
So einfach ist das nicht
Die Pins musst Du nicht treffen, die sind im Auto. Die Ladestreifen sind erheblich größer.
lass mich nachdenken… äh nein!
das sind keine Pins, eher Bolzen; und bei der abartig hohen Spannung die da auf deinen Bodenkontakten anliegt wäre das ein schneller Tod wenn du zufällig auf beide gleichzeitig trittst
Schnee/Regen -> Kurzschluss
Deine Idee lässt sich technisch Umsetzen. Das Auto wäre in der Lage eigenständig die Richtige Position zu finden. Es löst aber eben kein Problem, denn es bleibt wie es ist, wenn ich zu Hause in der Einfahrt stehe, dann kann ich auch die 17 Sekunden weiter investieren um den Ladestecker einzustecken.
Respekt, 7000€ für eine überflüssige Sonderausstattung. Für das Geld kann man bei einem durchschnittlichen Preis von 30 Cent/kWh für Hausstrom mehr als 21000 kWh Ladestrom bekommen, der für ca. 100000km Laufleistung ausreichen würde .
Typisch Porsche, anscheinend scheinen Porschefahrer überfordert zu sein, mit Ladekabeln umzugehen.
Wozu sonst der Quatsch!
2min Kabel auspacken gespart? Garage gleich warm? Gekauft! (Denkt sich jemand der genug Kleingeld hat, und dem ansonsten der Rest leider egal ist..)
Aber zugeben muss ich schon, ist ein gewisser Komfortgewinn, mal das geunke aussen vor gelassen..
Wer sich einen Porsche kauft, der hat sicher die 7k€ locker übrig.
Und dem wird egal sein wie viel die Kiste verbraucht oder wie hoch der Wirkungsgrad ist.
Ich unterstelle einfach mal, wer sich ein Auto kauft, muss nicht auf jeden Euro achten und hat eine ganz andere Finanzplanung
11kw ist kein schnelles laden.
Warum auch z.B. eine automatische, magnetische Lösung unter Boden etablieren, wo sich einfach zwei Kabelenden verbinden und man darüber dann was übertragen kann?
Schön, was alles möglich ist. Für meine Begriffe Irrsinn. 10% Wirkungsgradverluste bei der Energieübertragung und weitere mind. 10% Verluste beim Nachladen der Batterie. Auch eine treffliche Möglichkeit Energie zu verschwenden.
Wenn man über seinen Tellerrand hinausschaut, dann würde man anerkennen, dass mit Laden ohne Kabel den Menschen mit Behinderung geholfen ist. Wer – wie ich – im Rollstuhl sitzt, kann mit den öffentlichen Ladesäulen nichts anfangen. Und Zuhause ist auch das Anschließen eines Kabels nicht immer einfach zu bewältigen.
Ob das kontaktlose Laden die beste Lösung ist, glaube ich derzeit auch nicht. Aber ein Laden über Kontakte am Boden und über herausfahrbare Kontakte am Fahrzeugboden wäre eine gelungene Sache; natürlich ist im freien immer auch die Verschmutzung am Boden zu beachten.
YUHU! Akkus die noch schneller an Kapazität verlieren.
Natürlich wollen das aber viele Leute, wie auch beim iPhone Wireless Charging bis heute nicht wahrhaben. Denn auch Super-Duper-Schnellladen ist natürlich absolut harmlos und geht auch kennerweise auf den Akku ggü. langsamen laden.
Hä? Kennst dich schon aus, was 11kW bedeutet und dass echtes DC Schnelladen nicht schadet.
Das ist Schwachsinn. Der Ladeverlust ist Wahnsinn.
Vielleicht lernen viele dann ordentlich zu parken
Jetzt fehlt noch das automatische Positionieren, wie wir es z.B. von Staubsaugerrobotern kennen.
Und was passiert wenn zb eine katze schnell durchläuft? So schnell kann das ja nicht reagieren- ist die dann gegrillt oder so?
Nur gefährlich für die überall bekannten Metallkatzen.
Es gibt schon ein Projekt in Italien als Testlauf „Arena del Futuro“ mit in der Fahrbahn eingelassenen Induktionsstreifen. Fahren ohne zu laden.
Fahren ohne zu Kaden geht in Deutschland auch ohne Induktionsschleifen.
Steck ich in der Garage eben kurz ein Kabel an oder gebe ich 7 Riesen aus? Na wenn Geld überhaupt keine Rolle mehr spielt. Ich glaube, selbst Porschefahrer denken gelegentlich mal nach.
Tja, wenn ein Unternehmen, das laut Presse in der Krise steckt so „hoch innovative“ Entwicklungen betreibt kann’s nicht so schlimm sein. Oder sie haben den Untergang verdient!
Letzteres
Ihr vergesst, dass wenn man sich so ein Auto gönnt inkl. Ladevorrichtung und induktive Ladevorrichtung, dann jucken einen die 10% Ladeverlust finanziell eher weniger. Am Ende ist es für die Umwelt immer noch besser als ein Cayenne Verbrenner und im Unterhalt nach aktuellen Daten günstiger. Wenn man jemanden also so von dem Auto überzeugt, ist das aus meiner Sicht eine gute Sache!
Spielzeug!
Schaut mal nach Shenzhen.
BYD lädt mit dem Mega-Flashcharger seine Autos in 9 Minuten von 10 auf 97%.
Der Charger liefert zwar nicht neun Minuten lang 1.500 kW. Die 1,5 MW sind die Spitzenleistung; im Durchschnitt nimmt die Batterie ungefähr 700 kW auf und die Leistungsverluste durch Wärme etc. sind ebenfalls enorm, aber die Flash-Charger Stationen haben Stationäre Puffer-Batteriespeicher, die kontinuierlich über Solar geladen werden und erst so die extreme Leistungsabgabe möglich ist.
Tolles System für Rastplätze.
@Conny: Das hat mit der oben beschriebenen Technik so gar nichts zu tun…
Wenn Du unbedingt ein China Einheitsauto haben möchtest…. . So was langweiliges wie Chinesische Innenraäume würde mir nie ins Haus kommen. Da steht nahezu ausnahmslos ein liebloser Monitor neben dem Lenkrad. Ohne jegliche Formensprache oder Integration in das Cockpit. Nein Danke.