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Smart Home zum Nachrüsten

Alte Lichtschalter werden smart: Shelly 2L Gen4 für 38,90 Euro

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27 Kommentare 27

Wer ein älteres Haus nachträglich zum Smart Home machen möchte, stößt bei Unterputzmodulen schnell auf ein Problem: Hinter klassischen Lichtschaltern liegt häufig kein Neutralleiter. Genau für solche Installationen bietet Shelly jetzt den Shelly 2L Gen4 an. Das kompakte Modul wird hinter einem vorhandenen Doppelschalter montiert und kann zwei Beleuchtungskreise unabhängig voneinander steuern.

Shelly 2L Gen4 Main Image 1 1

Die vorhandenen Wandschalter bleiben dabei erhalten und funktionieren weiterhin wie gewohnt. Zusätzlich lassen sich die angeschlossenen Lampen anschließend per App, Zeitplan, Automation oder über ein verbundenes Smart-Home-System schalten. Gerade für Bestandsgebäude lässt sich damit vergleichsweise unauffällig smarte Technik nachrüsten, ohne Schalterprogramme auszutauschen oder neue Steuerleitungen zu verlegen.

Interessant für ältere Installationen

Der wesentliche Unterschied zu vielen klassischen Unterputzrelais ist der Betrieb ohne Neutralleiter. Der Shelly wird über die vorhandene Phase eingebunden. Für LED-Leuchten und andere geringe Lasten liefert der Hersteller einen Shelly Bypass 1L/2L direkt mit. Dieser wird parallel zur Last installiert und sorgt dafür, dass das Modul auch bei ausgeschaltetem Licht zuverlässig versorgt wird.

Die beiden Ausgänge sind unterschiedlich ausgelegt. Am ersten Kanal können Verbraucher bis 200 Watt angeschlossen werden, am zweiten sind bis zu 700 Watt möglich. Mit Abmessungen von rund 41 × 42 × 16 Millimetern soll das Modul weiterhin hinter handelsübliche Schalter passen. Arbeiten an der 230-Volt-Installation gehören natürlich in fachkundige Hände.

Shelly 2L Bypass Gen4 Install 1

Matter bringt die Schalter zu Apple Home

Wie bei Shellys übriger Gen4-Familie ist man bei der Smart-Home-Plattform nicht auf das System des Herstellers festgelegt. Der 2L Gen4 unterstützt WLAN, Bluetooth und Zigbee sowie Matter over Wi-Fi. Damit können die beiden Kanäle auch direkt in Apple Home eingebunden und beispielsweise über Siri oder Automationen gesteuert werden.

Shellys Gen4-Dimmer haben wir bereits Ende vergangenen Jahres vorgestellt. Daneben unterstützt das neue Modul lokale Zeitpläne und Szenen sowie umfangreichere Integrationen per MQTT, WebSockets oder eigenen Skripten. Zusätzlich kann es als WLAN-Reichweitenverstärker und Bluetooth-Gateway für weitere Shelly-Geräte dienen.

Der Shelly 2L Gen4 ist bereits erhältlich und kostet direkt beim Hersteller 38,90 Euro. Damit bietet sich das kleine Modul vor allem für Nutzer an, die eine bestehende Elektroinstallation Schritt für Schritt smart machen wollen, ohne dabei auf die vertrauten Lichtschalter zu verzichten.

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24. Sep. 2026 um 11:01 Uhr von Ben Fehler gefunden?


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  • Sind die Geräte auch mit Wechsel- und Kreuzschaltungen kompatibel? Oder muss man dann alle weiteren Schalter deaktivieren?

    • Funktioniert, hier musst du nur einen Schalter smart machen, da du ja mit dem anderen (Wechsel) oder den anderen (Kreuz) nur Signal gibst. Bei Kreuz würde ich aber empfehlen Taster in Reihe zu schalten.

  • Es liegt hinter dem Schalter kein Neutralleiter? Wie soll das funktionieren? Eine Lampe wird über die Phase und den Neutralleiter geschaltet.

    • bei alten Häusern wird oft der Neutralleiter auf getrenntem Weg zur Lampe geführt.

    • Da denk noch mal nach und mach dich kundig.

    • Bei älteren Häusern geht der Neutralleiter teilweise nicht den „Umweg“ über den Schalter, so wie bei uns.

    • Ich würde ja behaupten, dass Lampe und Schalter zwei völlig verschiedene Bauteile sind.
      Nur weil die Lampe logischerweise einen Neutralleiter benötigt, gilt das eben nicht für den Schalter. Der bekommt die Phase L1 zugeführt und ab geht dann eben der L‘ zur Lampe. Keine Notwendigkeit für einen Neutralleiter.
      Da muss man übrigens auch gar nicht weit in die Vergangenheit gehen. Selbst in Neubauten sehe ich manchmal dreiadrige Kabel zum Schalter laufen, bei denen die blaue Ader dann (durchaus erlaubterweise) als L‘ verwendet wird.

      • Ist bei einem Zimmer bei uns der Fall.
        Kaum 10 Jahre alt und ohne Null „unterwegs“.
        Dabei haben wir ansonsten extremen Aufwand
        betrieben, bei der Installation.
        Fast jede Steckdose eine eigene Sicherung,
        das Wohnzimmer sogar 3 FI und dann wird da
        gespart.

      • 3 FI im Wohnzimmer? Warum?

    • Falscher Annahme, selbst in Neuheiten wird die Lampe über L geschaltet und nicht über N.

  • Die bis in die 1970er Jahre übliche 2-adrige Verdrahtung (auch Nullung genannt) ließ und lässt auch heute noch Lampen leuchten…..

    • Klar. Man kann es sich schönreden. Aber weder für die heutigen Belastungen ausgelegt noch sicher für die Personen die dort leben.

      • Also meine LED Lampen brauchen definitiv weniger Strom als die alten 60 Watt Glühbirnen. Für normale Geräte Steckdosen geb ich dir recht aber für ne Lampe gehts auch mit 2 Drähten.

    • Hier ein praktischer Tipp, vor allem bei älteren Gebäuden, der auch funktioniert. Oft geht vom Lichtschalter die zweiadrige Verdrahtung nach oben in eine Abzweigdose, wo sehr oft auch weitere Leitungen zusammenkommen und ein Neutralleiter vorhanden ist. Man kann den Shelly für den Lichtschalter darunter auch hier verbauen, dann hat man N verfügbar und nicht das Problem von eventuell flackernden LED Lampen, was schon mal passieren kann, wenn man die Shelly ohne Neutralleiter anschließt.

  • Bei alten Gebäuden gibt es eher das Problem das die Unterputzdosen einfach nicht tief genug sind um Shellyprodukte und den Schalter zu platzieren. Wenn man dazu in einem Mietobjekt wohnt geht das ohne Einverständnis nicht.

    • Auch bei Neubau. Je nach verwendeten Dosen und wie viel Kabel da durch laufen, ist das ganz schön eng.

    • Kenne ich, bei mir liegen auch oft die 38er Dosen. Nach dem Anschluss eines Shelly hilft da dezente Gewalt mit dem Hammerstiel für die Kabel, Shelly drüber und dann den Schalter.
      Aber bitte mit Vorsicht drücken, dass die Ummantelung heile bleibt und die Kabel da, wo sie hingehören (Wago, Shelly, Schalter). Bestellst du ein Elektriker, macht er es nicht anders

    • Warum sollte das nicht ohne Einverständnis gehen? Ich wohne zur Miete und habe alle Schalter hier durch smarte ausgetauscht (waren aber keine Shelly sondern von Eve). Die alten liegen im Keller im Karton und werden dann bei evtl. Umzug wieder angebracht. Da kommt mir gar nicht in den Sinn, vorher zu fragen zu müssen.

      • Es geht nicht um die Schalter, sondern um die Unterputzdosen, die nicht tief genug sind. Ein Austausch der Unterputzdosen gegen tiefere ist ein Eingriff in die Bausubstanz, der eine Genehmigung der Vermietung erfordert.

    • Ich habe mir Taster von Shelly statt meiner bisherigen Lichtschalter damit verbaut. Damit passte es.

  • Wird jetzt von Schneider Electric übernommen

  • Ich warte noch, bis Shelly die Thread Firmware für die Gen4 Geräte bringt.

  • Schnelly Schrottly

    Ich habe bei gut 30 Shelly Dimmern, allerdings die ältere Version 2, mittlerweile 23x austauschen müssen. So gut wie immer fällt irgendwann das W-Lan aus. Manchmal kann man sie mit Sicherung Aus und wieder An „reanimieren“. Dann geht es nochmal ein paar Wochen / wenige Monate, vllt. auch nur noch mit Wandschalter-Funktion. Oft gehen sie beim Schalten der Sicherung dann vollends kaputt.

  • Warum geht das nur hinter „Doppelschaltern“ und was sind das überhaupt für Schalter? Wie ist neu und alt definiert und weshalb ist jedes neue Haus smart?

  • Ich sehe ehermein problem mit unsereneinbaudosen, war beim shelly rolladen aktor ein Akt den einzubauen ,da die vorhandenendosen klein waren

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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