10-in-1-Dock jetzt erhältlich
Anker Nano: Neue Schreibtisch-Zentrale mit 10 Ports und Display
Ankers zur IFA angekündigter Nano USB-C Hub ist ab sofort bei Amazon erhältlich. Das 10-in-1-Modell kostet 89,99 Euro und kombiniert klassische Docking-Funktionen mit einem kleinen Display. Dieses zeigt Portbelegung, Ladeleistung, Datenraten und die Gerätetemperatur an.
Eigene Bilder lassen sich als Diashow hinterlegen, per Doppeltipp startet zudem ein konfigurierbarer Fokus-Timer.
Bereits Anfang September hatte Anker den Hub zusammen mit weiteren Ladeneuheiten vorgestellt. Damals war von HDMI 2.1, DisplayPort 1.4 und Unterstützung für hohe Bildraten die Rede. Die jetzt verfügbare Produktseite liefert dazu weitere Details.
Zwei schnelle Displays nur unter Bedingungen
Über HDMI und DisplayPort lässt sich ein einzelner Monitor mit bis zu 4K bei 144 Hertz oder 2K bei 240 Hertz ansteuern. Zwei externe Displays sollen ebenfalls mit 2K und 240 Hertz möglich sein. Dafür verlangt Anker allerdings einen USB-C-Anschluss mit DisplayPort 2.1 und DSC 3:1. Unter macOS gibt es eine weitere Einschränkung: Beide externen Bildschirme zeigen dort laut Hersteller dasselbe Bild.
Zur Anschlussausstattung gehören USB-C und USB-A mit jeweils bis zu 10 Gbit/s, zwei weitere USB-A-Ports mit 5 Gbit/s, Gigabit-Ethernet sowie Steckplätze für SD- und microSD-Karten. Über den PD-Eingang nimmt der Hub bis zu 100 Watt entgegen und kann angeschlossene Rechner mit bis zu 80 Watt versorgen. Ein Netzteil liegt nicht bei. Anker empfiehlt für die volle Leistung mindestens 65 Watt.
Display dient auch als Bedienoberfläche
Das integrierte Display ist mehr als eine reine Statusanzeige. Per Web-Oberfläche lassen sich unter anderem Bildschirmschoner und Fokus-Timer anpassen, die App übernimmt zusätzlich Foto-Slideshows und Firmware-Updates. Direkt am Gerät stehen Tipp- und Druckgesten für Bildschirmwechsel, Timer, Displayabschaltung und Werksreset bereit.
Amazon listet den Hub aktuell für 89,99 Euro. Das Gehäuse ist so ausgelegt, dass rund 80 Prozent der Anschlüsse nach hinten weisen. Ein fest integriertes, 70 Zentimeter langes Host-Kabel soll die Platzierung auf dem Schreibtisch erleichtern. Unterstützt werden Windows 10 und 11 sowie macOS.



Ich weiß ja nicht, warum Docks und Netzteile jetzt alle einen riesigen Bildschirm brauchen …
Ja, da hätte ich mir auch lieber mehr Features oder einen niedrigeren Preis gewünscht.
Um noch mehr Strom und Resourcen zu verschleudern? Ein Hub braucht doch starke Ports und sicher keinen Bildschirmschoner oder was auch immer.
Die Info, dass man auf dem leider wieder nicht zwei externe Monitore mit unterschiedlichen Inhalten betreiben kann, wäre schon wünschenswert im Artikel. Zum Glück steht es explizit im amazon Produktfoto. Aber war ja für den Preis schon fast klar, dass es diese Limitation gibt.
Das ist valide. Danke Dir. Habe ich oben nachgetragen.
Danke!!!
Das liegt aber an Apple, die bauen bewusst ihre Hardware so. Das lässt sich meines Wissens nach nur mit bestimmten HP Docks und zusätzlicher Software umgehen.
Das Gerät sieht schick aus, und hat gute Features, aber ich verstehe nicht, warum man da nicht DisplayLink Technologie verbaut, und den Nutzern so echtes Multi-Screen für wenig Geld ermöglicht. Ich verwende so ein olles Ding von Dell (D3100), für 10 Euro bei Ebay gebraucht geschossen, damit betreibe ich (neben meinem 4K-Haupt-Monitor der über HDMI angeschlossen ist) zwei kleine 13,3 Zoll, 2560×1600 Displays, komplett über USB. Gamen lässt sich da vermutlich nicht drauf, aber für Youtube bei 60hz, Logic Pro-Paletten- oder PDF-Monitor bei der Recherce reicht das völlig. Ist meines Wissens nach auch die einzige Möglichkeit auf älteren AppleSilicon Macs mehr als zwei Monitore autark nutzbar zu machen. Aber kann mich auch täuschen, und es gibt bessere Wege…