200 Zoll aus kurzer Distanz
AWOL LuxVision: Kurzdistanz-Beamer mit 4K und 120 Hertz
Der Hersteller AWOL zeigt mit seinem neuen Flaggschiffmodell LuxVision, wohin sich das Premium-Segment bei Heimkino-Beamern derzeit bewegt. Der neue Heimkino-Beamer soll eine Helligkeit von 6.000 Lumen erreichen und Bilder mit bis zu 200 Zoll Diagonale projizieren, was gut fünf Metern entspricht.
200 Zoll aus kurzer Distanz
AWOL hat sich auf Ultrakurzdistanz-Projektoren spezialisiert und bezeichnet das neue Gerät als weltweit ersten 4K-120-Hz-UST-Projektor mit optischem Lens-Shift. UST steht für „Ultra Short Throw“ und wird allgemein als Bezeichnung für Ultrakurzdistanz-Projektoren verwendet. Die Geräte benötigen nur einen sehr geringen Abstand zur Projektionsfläche.
Das Projektionsverhältnis des AWOL LuxVision wird mit 0,18:1 angegeben. Rechnerisch benötigt der Projektor damit für ein Bild mit einem Meter Breite einen Abstand von 18 Zentimetern zur Leinwand. Per optischem Lens-Shift lässt sich das Bild zudem vertikal verschieben, ohne dafür auf eine digitale Bildkorrektur zurückgreifen zu müssen.
4K mit bis zu 120 Hertz
Der LuxVision unterstützt 4K-Inhalte mit einer Bildfrequenz von bis zu 120 Hertz. Neben Film- und Sportfans sieht der Hersteller insbesondere Gamer als Zielgruppe. Die Eingabeverzögerung gibt AWOL mit einer Millisekunde an.
Für Zuspieler stehen drei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie ein DisplayPort zur Verfügung. Der LuxVision kann zudem mehrere Quellen gleichzeitig auf der Projektionsfläche darstellen. Zu den unterstützten Bildformaten und Standards zählen Dolby Vision, IMAX Enhanced und der Filmmaker Mode. Auch dreidimensionale Inhalte können laut Hersteller wiedergegeben werden. Eine dynamische Blende und die automatische Anpassung der HDR-Darstellung sollen Kontrast und Helligkeit abhängig vom jeweiligen Bildinhalt optimieren.
Ab Oktober für 5999 Euro
Das vergleichsweise flache Gehäuse ist für die Platzierung auf einem Lowboard direkt vor der Leinwand ausgelegt. Bei Farbe und Material des Geräts kann man zwischen verschiedenen Ausführungen wählen. Bei Nichtbenutzung bleibt das Objektiv abgedeckt, beim Einschalten wird die Abdeckung motorisiert geöffnet.
Auch preislich ist der AWOL LuxVision im Premium-Segment angesiedelt. Der neue Projektor soll ab Oktober für 5.999 Euro erhältlich sein.


Wird 3D unterstützt?
Muss ich wohl wieder selbst heraussuchen…
Ja wird es. Steht zumindest im Artikel.
Zielgruppe für Gamer: Welcher Gamer kauft sich solch einen Beamer für 6000€?
Jetzt mal ernsthaft, solch teuren Beamer verschwinden in selbst gebauten Heimkinos, wo die Leute einen Kellerraum für opferten.
Für den Normalverbraucher eindeutig vorbei geschossen bei dem Preis.
Ich würde es kaufen! Bin zwar nur Gelegenheitsspieler und habe auch keinen Keller, nur ein normales Wohnzimmer, aber kommt doch Mega.
Bisher halten mich nur die besseren Spezifikationen von OLED noch von einem Beamer ab. Der hier sieht aber auf den ersten Blick sehr gut aus. Er kostet aber auch rund das doppelte eines 75 Zoll OLED. alle Größen darüber rücken preislich schon näher an den Beamer.
Wenn ich mir die Preise von Spiele-PCs so anschaue, dann sind 6000€ doch eher normal, oder? Ist ja nicht so dass sich das die nächsten 5 Jahre ändern wird, ganz im Gegenteil.
Es gibt auch Gamer mit mehr Kohle in der Tasche. Und es gibt auch Heimkinofans, die auch gerne Zocken. Natürlich ist das nicht für das 08/15 Wohnzimmer gedacht. Ist halt im Premiumsegment.
Ich nutze einen AWOL Vision 3000 und bin ausgesprochen glücklich mit dem Gerät. Der kostete aber auch „nur“ knapp 3000€. Unglücklich bin ich mit der Leinwand von AWOL. Diese warf sofort Wellen in den unteren Ecken. Jede noch so kleine Erhebung führt bei Ultra Kurzdistanz zu massiven Schatten im Bild. Dann bekam ich eine zweite und durfte die erste behalten. Die zeigte aber auch Wellen, wenn auch deutlich weniger. Nach anbringen von Stabilisierungsstreifen war für ein Jahr Ruhe, aber nun wellt es sich wieder. Also: Beamer hui, Leinwand eher nicht.
Welche Leinwand kannst du empfehlen?
Kann ich dir leider nicht sagen. Ich habe immer noch die Leinwand von AWOL. Brauchst jedenfalls zwingend eine, die für Ultra kurz Distanz explizit gedacht ist. Die muss auf jeden Fall deutlich planer sein als das Front Projektions Leinwände üblicherweise sind und sollte Streulicht so gut es geht reduzieren, um den Inbild Kontrast möglichst hoch zu halten. Einfach auf eine weiße Wand. Egal wie gut man glaubt, diese verspachtelt zu haben, zu projizieren, wird mit einem solchen Beamer ein Disaster.
Native 4K oder LensShift?
Dann noch eine Leinwand für 3000 nicht vergessen.
Ok laut Claude keine nativen 4K, sondern pixelshift.
Lens Shift, also keine nativen 4k für 6000 Scheine?! Nee, also nativ sollte zu diesem Preis dabei sein. Dann kann ich auch bei meinem Screeneo U5 mit perfektem Bild, nativer Auflösung, Dolby Vision, HDR10, HLG und 3D bleiben.
Verwechselst du etwas. Das Full HD Bild des Panels wird nicht per Lenz Shift auf 4K optisch hoch gebracht, bei diesem Verfahren wird der Sensor in einem sehr kleinen im Kreis rotiert, so dass mit den vorhandenen Full HD Panel eine 4K Auflösung ausgefüllt wird. Es werden durch die Bewegung quasi die Lücken gefüllt, die das Full HD Panel gegenüber 4K lässt. Grenzschiff ist etwas, dass meist die bisherigen Ultra kurz Distanz Beamer nicht hatten, also optisch das Bild so verschieben, dass man das weiter nach oben oder nach unten bringen kann an der Wand. Das ging bei bisherigen Geräten nur in dem man den Abstand zur Wand und damit auch die Größe des Bildes verändert hat