Roadmap für MacBook und iPad überarbeitet
MacBook mit großem Bildschirm offenbar nicht mehr geplant
Apple soll seine Pläne für den Umstieg von iPads und MacBooks auf OLED-Bildschirme überarbeitet haben. Dabei wurden offenbar Modelle mit größeren Bildschirmen aus der Planung gestrichen. Die grundsätzliche Absicht, die Displaytechnik auf weitere Produktreihen auszuweiten, bleibe jedoch bestehen.
Die Angaben stammen aus einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Omdia und stützen sich auf Erkenntnisse aus der Displaybranche. Demnach sollen noch in diesem Jahr neue MacBook-Pro-Modelle mit 14,3 und 16,3 Zoll großen OLED-Bildschirmen erscheinen.
LCD und OLED zunächst parallel
Anders als von vielen Beobachtern erwartet, sollen die aktuellen MacBook-Pro-Varianten mit LCD und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung jedoch nicht unmittelbar verschwinden. Omdia geht davon aus, dass Apple die unterschiedlichen Ausführungen über längere Zeit hinweg parallel anbieten wird. Die LCD-Modelle könnten mindestens bis 2028 im Programm bleiben. Als möglicher Grund werden höhere Kosten der OLED-Technik genannt.
Das iPad Pro ist bislang das einzige iPad-Modell mit OLED-Display
Beim iPad soll OLED ebenfalls auf weitere Modellreihen ausgeweitet werden. Omdia erwartet zunächst ein iPad mini mit einem 8,4 Zoll großen OLED-Bildschirm. Ein weiterer Schritt soll 2027 folgen. Dann könnte auch das iPad Air mit OLED-Bildschirmen in Größen von 11 und 13 Zoll angeboten werden.
Großes MacBook offenbar gestrichen
Zugleich habe Apple ein übergroßes MacBook mit einer Bildschirmgröße zwischen 16,1 und 18 Zoll aus der Planung gestrichen. Über ein solches Gerät wurde in den vergangenen Monaten wiederholt spekuliert. Auch zusätzliche MacBook-Modelle mit 14,4 und 16,1 Zoll großen Bildschirmen seien nicht mehr vorgesehen. Diese Größenklassen blieben dem MacBook Pro vorbehalten.
Die aktuell erhältlichen MacBook-Modelle
Stattdessen soll Apple für 2029 ein neues MacBook mit einem 13,8 Zoll großen OLED-Bildschirm planen. Das Gerät würde sich innerhalb der Produktpalette zwischen dem weiterhin mit LCD ausgestatteten MacBook Air und dem MacBook Pro mit OLED-Bildschirm einreihen.
Die Angaben beruhen laut Omdia auf Prognosen zur langfristigen Produkt- und Lieferkettenplanung. Die Marktforscher weisen darauf hin, dass sich die Planungen weiterhin ändern könnten. Einfluss darauf hätten neben den Kosten und Produktionskapazitäten der Displayhersteller auch die generelle Entwicklung des PC-Marktes.


Verständnisproblem auf meiner Seite:
sind die MacBooks nicht eine faltbare Geräteklasse?
Wenn die jetzt nicht mehr faltbar sind, wie soll ich mir das vorstellen?
Oder sind die „klappbar“ aber nicht „faltbar“? Wo soll gefaltet werden – der Bildschirm, klar. Aber der ist dann kleiner als die Tastatur. Oder sollte der Bildschirm auf Tastaturgröße gefaltet werden. Das wären dann ausgeklappt ca 59 cm Breite. Was dann pi mal Fensterkreuz 28 Zoll Bildschirmdiagonale bedeuten würde. WOW!
Sorry. Ich verstehe es nicht.
Vollkommen richtig erkannt. Ich habe das heute früh vor dem ersten Kaffe geschrieben und auch beim Veröffentlichen gepennt. Die Verwirrung kommt, weil der Bericht sagt, dass die Geräte in Spekulationen teils als faltbare iPads klassifiziert wurden, jedoch MacBooks dahinter steckten.
Hi Chris,
Ich bin froh, dass nicht nur ich einen Guten-Morgen-Kaffee brauche, um auf Touren zu kommen.
Schönen Rest-Freitag :-)
Ich bhabe das falten so verstanden, dass das Falten nach hinten gemeint ist. Also soweit, dass nur noch der Bildschirm zusehen ist und die Tastatur auf dem Tisch liegt.
Wenn das MacBook nicht mehr faltbar ist, wie nennt man diese Geräteklasse dann?
Wer Humor findet, dem sei er von Herzen geschenkt… ;-)
Verstehe ich richtig, dass das 15″ MacBook Air gestrichen werden soll? Als hätte ein großes Display irgendetwas mit Poweruser zu tun. Im Gegenteil: Wer die Power eines Pros benötigt, wird tendenziell 2 externe Displays betreiben und braucht nur selten 15″ tragbar. Wohingegen der Normalo auf dem Sofa mit seiner Lesebrille Schwierigkeiten hat mit einem 13″ Gerät zu surfen.
Wenn Arbeitgeber zwar Power-User als Arbeitnehmer und Power-Ergebnisse wollen, aber nur nicht-Power-Ausstattung bezahlen, muss man den integrierten Bildschirm mitnutzen und da ist man um jeden cm am Bildschirmfiagonale dankbar …
Nicht jeder hält es für nötig, nur deshalb den Arbeitgeber zu wechseln, falls diese Antwort kommen sollte.
Ich verstehe es eher so, dass Apple zunächst die anderen Größen oder eben die Pro Modelle auf OLED umstellt und das 15er Air bei LCD bleibt. Vorerst
Ich wünsche mir ein iPad Air mit 15″ Touchscreen!
Ich glaube kaum, dass es jemals ein iPad ohne Touchscreen geben wird.
iPad Air 120HZ !!!!
Ich arbeite viel mit Excel, ein MacBook Pro mit 15 Zoll, wäre für mich einfach eine Kaufempfehlung.
Ein leichteres MacBook Pro mit 16 Zoll wäre für mich noch besser