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Ab nächster Woche erhältlich

Mac mini mit M6: Benchmark zeigt deutlichen Leistungssprung

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Nach dem Apple-Event in der vergangenen Woche dreht sich vieles um die neuen Pro-Modelle und das iPhone Duo. Dabei gerät fast in Vergessenheit, dass von Dienstag an auch neue Macs erhältlich sind.

Bereits am 25. August hat Apple neue Modelle des Mac mini und des Mac Studio vorgestellt, die aber erst in der nächsten Woche ausgeliefert werden. Wer darüber hinwegsehen kann, dass sich die Preise in der Einstiegsklasse der Rechner teils beinahe verdoppelt haben, darf sich mit dem M6 und M5 Ultra auf flotte neue Prozessoren freuen.

M6 setzt sich an die Spitze

Mittlerweile sind auch die ersten Benchmark-Ergebnisse zu Apples neuen Prozessoren aufgetaucht. Die bislang noch überschaubare Datenbasis lässt deutliche Leistungssteigerungen erkennen. Vor allem der M6 erreicht bei der Einzelkernleistung hohe Werte.

Mac Mini M6 Benchmark

Für den M6 liegt derzeit ein Geekbench-Ergebnis eines Mac mit der Modellkennung „Mac18,5“ vor. Dabei dürfte es sich um den neuen Mac mini handeln. Der Prozessor verfügt über zwölf CPU-Kerne und wird mit einer Basisfrequenz von 4,78 GHz geführt. Beim Mac mini mit M4 sind es 4,4 GHz.

Im Single-Core-Test erreicht der M6 4.071 Punkte und liegt damit rund 24 Prozent über dem M4. In der aktuellen Geekbench-Rangliste steht der M6 damit an der Spitze, gefolgt von Geräten mit Apples A20 Pro, der auf derselben Prozessorgeneration basiert.

M5 Ultra mit mehr als 52.000 Punkten

Bei Nutzung aller Prozessorkerne erreicht der M6 22.783 Punkte. Das sind rund 48 Prozent mehr als beim Mac mini mit M4. Gegenüber dem M2 beträgt der Abstand 132 Prozent.

M5 Ultra Benchmark

Auch für den M5 Ultra liegen erste Benchmark-Werte vor. Der Chip erreicht mit seinen 36 CPU-Kernen 3.774 Punkte im Single-Core-Test und bewegt sich damit ungefähr auf dem Niveau des M5 Max. Im Multi-Core-Test erreicht der M5 Ultra 52.516 Punkte.

Die Ergebnisse müssen zwar noch mit Vorsicht betrachtet werden, die ersten Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass Apple beim M6 insbesondere die CPU-Leistung gegenüber dem M4 deutlich erhöht hat. Angesichts der deutlichen Preissteigerungen könnte dies zumindest ein kleiner Trost sein.

16. Sep. 2026 um 06:53 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Diese Dominanz innerhalb weniger Jahre, mittels eigentlich Smartphone-Chips ist schon krass…

    • Ich kann das auch kaum glauben, wie innerhalb von sagen wir 6 Jahren, Intel und AMD brutal deklassifiziert worden sind. Von einer Firma, deren Priorität nicht im Chip Design für Desktops lag. Dann haben die einfach ein paar Mrd. $ in die Hand genommen, Firmen und Experten gekauft und das kam dabei heraus. Eine wirklich bemerkenswerte Meisterleistung des Managements in kürzester Zeit.

    • Und da ist das noch die reine Core-Leistung für Vergleichsmessungen. Noch lustiger wird das ja, wenn das System seine Arbeit an diverse spezialisierte Coprozessoren für Mediaencoding, KI, etc. abgeben kann.

  • … schön, dass APPLE da immer wieder gekonnt Vorlegen kann.

    • Bei den Mondpreis mittlerweile sollte das auch so sein. Auch, wenn es in der Windows-Welt ohnehin niemand interessiert

      • Schön das Du die Meinung der Windows-Welt vertrittst.

      • Das AMD Topmodell Ryzen 9 9950X3D2 erreicht im Geekbench Single Core 3163 Punkte und im Multi Core 28167 Punkte. Der Preis der blanken CPU liegt aktuell bei gut 860 Euro. Die CPU hat also bereits Probleme mit dem Basis M6 mitzuhalten und kann diesen nur bei einigen Multi-Core Aufgaben oder mit einem riesen Kühler unter Dauerstress schlagen. RAM ist beim Ryzen im Preis noch keiner enthalten. AMD und Intel sind aktuell allerdings kaum am B2C Markt interessiert, da die Hyperscaler mehr zahlen und sie deshalb die Endnutzer einfach versauern lassen können.
        Was Grafikkarten betrifft sind die Auswüchse noch extremer. Eine RTX 5090, deren UVP schon zum Marktstart bei extrem hohen 2100 Euro lag, kostet aktuell (je nachdem wie gut und vollständig die Bestückung des PCB ausfallen soll) zwischen 5100 und 7000 Euro.

    • Genau – was kostet ein Samsung Galaxy Book gegenüber eines MacBooks mit ähnlichen oder den gleichen (!) Leistungsdaten in Performance und Laufzeit? Was kostet ein normaler PC mit ähnlichen Leistungsdaten als Barebone oder NUC (und dann hast du das Problem mit einem OS, was nur mit sich selbst zusammenarbeiten und nicht wie in der Applewelt mit anderen Geräten kolaboriert)?

  • Beim Lesen Eurer News frage ich mich, für wie viel Prozent sämtlicher Nutzer:innen eines Mac Mini, Studio, MacBook etc. diese Messwerte einen realen Mehrwert bedeuten?

    Erledige ich dadurch meine Aufgaben in einer so viel kürzeren Zeit, dass ich einen messbaren Gewinn an Lebensqualität habe?

    Zugegeben ich benötige meinen MacMini M4 Pro ausschließlich für DTP, Photographie und die allgemeine Nutzung Mail, Web und Office.

    Zu früh bin ich vom „geliebten“ 27″ iMac gewechselt. Ich dachte wenn, dann… „geht alles wie von selbst…“

    Für mich, zu viel Hype um Werbebotschaften.

    • Der messbare ………. ist schon einmal Unsinn, wie willst du das denn messen, aber der fühlbare Gewinn an Spass und Freude am arbeiten mit einem schnelleren Gerät, den finde ich immens. Bei den Macs vor M1 war es doch oft genug gefühlt so, dass dich (bzw mich) die Kiste eingebremst hat, Wartezeiten beim Starten, umrechnen, ruckelige Grafiken (Affinity Designer und andere) …….. und vieles mehr. Seit dem M1 finde ich, dass die Kisten zum ersten mal wirklich was taugen, flüssig laufen, und das Arbeiten damit wirklich Spass macht. Den Unterschied zwischen dem M4er und dem M6er Mini finde ich jetzt nicht so krass, aber dennoch wird man das auch im Alltag merken, je nachdem, was man damit anstellt. Und gerade im Bereich Video, Videobearbeitung ist ein Rechner mit etwas mehr PS schon immer willkommen, aber ein Pro Modell muss es für die allermeisten, mich inklusive, nicht sein. Mein M4 Base rennt wie Sau, nur im Bereich Audio / DAWs, und manchmal im Bereich Video könnte es ein klein wenig besser sein. Deswegen werde ich mir wohl auch den M6er Base holen, sobald die Preise etwas nachgegeben haben.

  • Ich bin seinerzeit vom Late 2012 mit Sonoma (per OCLP) zum M4 gewechselt. Gigantischer Sprung.
    Schön zu lesen, dass der M4 noch nicht veraltet ist.

  • Bin von einem MBP mit Intel Ivy Bridge Quadcore auf den Mac mini M4 Pro umgestiegen, der quasi gleiche Benchmark Ergebnisse liefert wie der M6, und das zu einem Schnapperpreis im Vergleich zum jetzigen Mac mini Preissprung. Unterschied wie Tag und Nacht. Tolles Gerät!!

  • Der Mini ist schon echt teuer geworden. Bei 64GB Ram kostet der Studio nur ca 10% mehr. Man bekommt dafür aber u.a. auch noch doppelt so viele GPU Kerne. Apple sollte nach unten einen Einstiegs-Mini mit iPhone CPU a la Macbook Neo anbieten. Der würde vielen Kunden reichen.

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