Bei Staatsdinner geladen
Nach dem CEO-Wechsel: Cook trifft Trump und Xi
Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass Tim Cook den Chefposten bei Apple an John Ternus übergeben hat. Dass sich der 65-Jährige damit aus der übergeordneten Unternehmensführung zurückzieht, war allerdings nicht vorgesehen. Nun zeigt sich erstmals öffentlich, wie seine neue Rolle aussehen kann: Laut Bloomberg wird Cook in der kommenden Woche zum Staatsdinner von US-Präsident Donald Trump für den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping erwartet.
Cook übernimmt damit Aufgaben, die er bereits als Apple-Chef persönlich wahrgenommen hatte. Als Executive Chairman will er sich insbesondere um politische Kontakte kümmern. Wir hatten bereits Anfang September darüber berichtet, dass Cook auch nach dem CEO-Wechsel bei Apple wichtige Fäden in der Hand halten wird.
Cook kuschelt weiter mit Trump
Auch das Verhältnis zu Donald Trump dürfte dabei weiterhin eine Rolle spielen. Cook hatte während Trumps Amtszeiten wiederholt den persönlichen Kontakt zu dem US-Präsidenten gesucht und sich auch öffentlich mit ihm gezeigt. Diesen Kurs setzt er offenbar auch nach seinem Rückzug als CEO fort.
Archivbild: Cook übergibt sein Goldgeschenk an Trump
Für Apple sind gute Beziehungen zur US-Regierung ebenso wichtig wie funktionierende Kontakte nach China. Der Konzern lässt weiterhin einen großen Teil seiner Geräte und Komponenten in China fertigen und profitiert zugleich von China als einem seiner wichtigsten Absatzmärkte. Gleichzeitig steht Apple in den USA unter politischem Druck, mehr Produktion ins eigene Land zu verlagern.
Apples Ausrichtung hat sich verändert
Mit Cook hat sich Apple aus der Liga der Außenseiter und Rebellen verabschiedet. Cook sitzt nicht nur mit zwei Regierungen am Tisch, deren Verhältnis von Handelsstreitigkeiten geprägt ist. Kritik entzündet sich dabei auch daran, wie zurückhaltend sich Cook gegenüber den beiden Regierungschefs positioniert.
Bei dem von Trump ausgerichteten Staatsdinner für Xi Jinping ist Cook allerdings nicht der einzige Vertreter der Technologiebranche. So hat OpenAI bereits die Teilnahme von Firmenchef Sam Altman bestätigt. Auch Nvidia-Chef Jensen Huang soll zu den Gästen gehören.

Naja, mir stellt sich die Frage: Was soll Apple denn machen? Wenn sie auf Rebell machen, laufen sie Gefahr, dass deren Führungsspitze demnächst ne andere ist. Denn ich glaub da sind Mittel und Wege um um Apple das Leben sehr schwer zu machen, ob seitens Amerika oder vor allem in China.
Und wer dann nach einem erzwungenen Abgang von Cook oder Ternus den Thron oder andere Schlüsselpositionen bei Apple besetzen wird, ist dann eine gute Frage.
(„Between a Rock and a hard Place“)
Da ist es doch eher besser wenn man sich gut stellt, um so wenig wie möglich klein bei geben zu müssen und die dümmsten Ideen von einem Trump und Co. zu verhindern. Oder wenn man es nicht verhindern kann, dann weiß man zumindest frühzeitig Bescheid und kann sich vorbereiten.
Da wir nicht in die Köpfe der Leute gucken können, ist das halt schwer zu sagen, was genau Apple bzw seine Führungskräfte bezwecken.
Kann natürlich auch sein, dass sie die Ausgeburt des Bösen sind. Aber das glaube ich eher nicht…
Och ich glaube schon, dass man weiß was die Führungsspitze bezweckt: Einen stabilen und steigenden Aktienkurs
Was absolut legitim ist
Auch ein internationales Aktienunternehmen darf Haltung zeigen, Mr. Cook!
Und dann signifikante Märkte zu verlieren…. z.B China , usa mit erhöhten Zöllen und wenn er so richtig rebellieren würde Europa mit wir wollen geschlossenes System öffnen …. mhhhh eine schlechte Taktik oder ????
Nein, ganz im Gegenteil.
Eine Marke definiert sich auch (oder gerade?) durch Haltung.
Warum sollen nicht mal Kunden der entsprechenden Märkte Druck machen?
In der EU wird ja auch gejammert.
Warum zeigt Apple nicht mal Rückgrat?
dann selbst anfangen und Haltung zeigen. Alles was in China produziert wird nicht mehr kaufen. Konsequent aber. Dann ist die Wohnung leer oder? Wasser predigen und selbst Wein trinken.
Staatsdinner für Xi. Aha.
Um dann hinterher China zu drohen.
Völlig absurd alles.
Das Bild mit dem Goldklumpen ist Legende.
Schiiii Ei Schiiii. Gebückt ist geil.
Das Fußballtrikot ist der größte Lacher
Dass die Industrie Diktatoren in den Arsch kriecht, hatten wir in Deutschland auch mal. Das ist widerlich und keiner zwingt Cook dazu.
„Diktatoren“. Naja unsere Industrie kriecht auch unseren Politikern in den Allerwertesten um sich Vorteile zu verschaffen. Ob Diktator oder nicht. So ist das Geschäft.
Als ein Unternehmen, dass mal Pride, queere Rechte und Diversität vertreten hat, muss man sich nicht unbedingt mit Trump anlegen… aber man muss sich auch nicht anbiedern. Bigott.
Ich finde, man sollte hier klar Stellung beziehen. Gerade wenn man selbst zu der Gruppe gehört, die von diesem Regierungschef unterdrückt und ihrer Rechte beraubt wird. In so einem Fall ist dieses Verhalten ein absolutes Armutszeugnis.