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Kompakter Stromer neu aufgelegt

Neuer Dacia Spring: CarPlay, App-Anbindung und 250 km

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59 Kommentare 59

Dacia hat heute die zweite Generation des Spring vorgestellt und richtet den kleinen Elektroflitzer weiterhin vor allem auf Pendler und den Stadtverkehr aus. Der vollständig neu entwickelte Stromer basiert auf der RG-EV-small-Plattform der Renault Group, wird in Slowenien gefertigt und soll bis zu 250 Kilometer schaffen.

Dacia Spring

Für Apple-Nutzer interessanter als die Plattformbezeichnung ist allerdings der deutlich ausgebaute Bereich rund um Apps und Smartphone-Anbindung.

Der neue Spring wächst vor allem in der Breite. Dacia nennt ein Plus von 18 Zentimetern gegenüber dem Vorgänger. Der Elektromotor leistet 60 kW beziehungsweise 80 PS und liefert 175 Nm Drehmoment. Von 0 auf 100 km/h geht es in 12,1 Sekunden, maximal sind 130 km/h möglich. Die nutzbare Kapazität des LFP-Akkus beträgt 27,5 kWh.

Dacia Spring Iphone

Kabelloses CarPlay ab Journey

Bei der Konnektivität unterscheidet Dacia zwischen zwei Systemen. In der Ausstattung Expression kommt Media Control zum Einsatz. Dabei übernimmt das eigene Smartphone einen Teil der Bedienoberfläche. Über die kostenlose Dacia-Media-Control-App lassen sich Radio und Medien steuern sowie weitere Funktionen nutzen. Eine Smartphone-Halterung sitzt dafür zentral im Armaturenbrett, erstmals lässt sich die Anwendung dort auch im Hochformat verwenden.

Dacia Spring Media Control

Mit der Ausstattung Journey folgt Media Nav Live. Das System nutzt einen 10,1 Zoll großen Touchscreen und unterstützt drahtloses Apple CarPlay sowie Android Auto. Hinzu kommen eine vernetzte Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen und Kartenupdates für Europa. Dacia verspricht diese Navigationsdienste für acht Jahre.

Fahrzeugfunktionen landen ebenfalls in der App

Die Online-Anbindung beschränkt sich nicht auf Navigation und Musik. Laut Dacia gehören auch ein App Store, die zeitliche Planung von Ladevorgängen, die Vorklimatisierung des Innenraums und die Fahrzeugortung zu den verbundenen Diensten. Damit wandern mehrere Funktionen, für die früher der direkte Zugriff aufs Auto nötig war, auf Smartphone und Infotainment.

Dacia Spring Iphone Usb

Informationen zu einer Unterstützung von Apples digitalem Autoschlüssel nennt Dacia dagegen bislang nicht. Andere Hersteller bereiten entsprechende Wallet-Integrationen derzeit aus. Zuletzt tauchten etwa Volkswagen in Apples Systemen und Xiaomi mit weiteren Hinweisen auf. Beim neuen Spring bleibt es vorerst bei klassischer Fahrzeuganbindung über App und CarPlay.

Dacia positioniert den Spring erneut als kleinen Elektro-Stadtwagen für unter 20.000 Euro. Nach Angaben des Herstellers legen Besitzer der bisherigen Generation im Schnitt 34 Kilometer pro Tag zurück, drei Viertel laden zu Hause. Einen konkreten Preis für die neue Generation nennt Dacia in der aktuellen Ankündigung noch nicht.

08. Sep. 2026 um 18:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Was kostet denn die App Anbindung später im Abo, mittlerweile eine für mich wichtige Frage!

  • Sieht leider fürchterlich aus. Diese hochgezogene Gürtellinie ist ein Graus

  • Was kostet denn später die App Anwendung, das Abo ist für mich mittlerweile wichtiger geworden.

  • 250 KM ist ja wohl ein Witz. Und im Winter sind es dann noch 50….

    • Bei einem üblichen Ladehub von 20 bis 80 % sind es wohl nur 150-170 km nutzbare Reichweite …

    • Was beim Großteil immer noch genug ist, um die typischen Strecken zurückzulegen.

    • Den Artikel ganz gelesen?
      Mal wieder die German Reichweitenangst. Das Auto ist für die Stadt gedacht, damit reicht die Reichweite auch im Winter locker aus.

      • Lies aber bitte auch mal die Studien im Detail. Viele sind tagsüber irgendwo wo man nicht oder nur überteuert laden kann. Sie laden dann nur an Tagen wo sie tagsüber zu Hause sind und das Fahrzeug Sonne tanken kann.

      • Lies doch mal den Artikel zu Ende. Die Zielgruppe sind diejenigen die in Durchschnitt 34km täglich zurück legen durch Pendeln oder in der Stadt fahren und zu Hause laden.

      • Oder einfach über Nacht aus dem Netz.

      • Ja. Aber nachts zu Hause laden ist auch teuer. Macht ja eigentlich nur mit Solar wirklich Spaß

    • Für die allermeisten Fahrten absolut ausreichend.
      Und im Winter dann eher 150km.

      • Der Dacia sollte mindestens 1000 km am Stück mit Wohnwagen fahren können.

        Im Ernst: Seit 2 Jahren fahre ich Smart EQ mit 130 km Reichweite. Ich bin bisher null Mal liegen geblieben. Für meinen Use Case ist es der perfekte Kleinwagen.

        Der Dacia hat doppelt so viel Reichweite.

      • Dito! Smart EQ, meiner schafft im Sommer 150km, im Winter um die 100km. Fahrtkosten gleich null, da mit Sonne geladen wird – zur Not auch unterwegs mit 22kw. In 40min Akku wieder voll.
        Diejenigen, die meinen 250km Reichweite reichen nicht, haben noch kein E-Auto gefahren.

    • Nein, nicht wenn es hptsk. als Pendler genutzt wird und es an den jeweiligen Zielorten Ladepunkte gibt. Denn große Batterie -> mehr Gewicht -> mehr Verbrauch/Verschleiß -> höhere Kosten.

      • Naja, kann man so auch nicht sehen, der CLA EQ hat 700 Km Reichweite und einen Verbrauch von 12-13 Kw. Ich bezweifle das der hier weniger verbraucht.

      • Ganz bestimmt nicht, denn er hat im Gegensatz zum CLA einen CW Wert wie Schloss Neuschwanstein.

      • Dafür ist da wahrscheinlich auch sehr viel teure Entwicklung reingeflossen. Und wahrscheinlich ist der CLA auch etwas teurer.

    • Immer dieses dummes Reichweiten-Märchen…

      • Wenn man die Reichweite benötigt, sieht man das anders.
        Ich möchte für eine Fahrt zur Familie nicht zwei Mal laden, wo ich jetzt einmal tanke.
        Und natürlich könnte ich mir für die täglichen Fahrten ein e-Auto kaufen und lange Strecken mit Leihwagen bewältigen.
        Aber das zahle ich dann auch extra und gerade im ländlichen Bereich ist die Anbindung schlechter, wenn es überhaupt Leihwagen gibt.
        Wir gehen grad vom Zweitwagen weg, aber umso zuverlässiger und flexibler muss das Hauptauto sein.
        Und da ist ein E-Auto in dem Preisbereich einfach noch nicht.
        Deshalb fahren wir einen Hybrid.

      • Und der hybrid hat einen Neupreis von unter 20.000€?

      • @Davo: Du bist einfach nicht Teil der Zielgruppe. Also such Dir was anderes. Punkt

  • Tolles Budget Auto mit zeitgemäßen Funktionen. Wie sieht’s denn aus mit V2L und Energien zu Hause nutzen?

  • Tolles Auto und zeigt schön, dass die Preisdiskussion falsch ist, eAutos sind nicht teurer (sind sie in Summe schon lange nicht mehr).

  • Da fährt man extra voll geladen los und bleibt liegen. Warum ist es zulässig mit Werten zu werben die nie der Realität entsprechen. Das sollte verboten werden und ganz einfach zu Schadensersatz führen. Nur so bekommt der Kunde, der das alles schliesslich bezahlt, endlich die Entscheidungshilfe die er braucht.
    Ansonsten kann man das nur boykottieren.

    • Warum sollte man liegen bleiben? Es wird doch die aktuelle Reichweite angezeigt. Wer dann liegen bleibt der ist wegen Dummheit ohnehin nicht geeignet ein Fahrzeug zu führen.

    • Dann fahr doch weiter verbrenner, Wasserstoff, oder nimm deinen Helikopter.

    • Und die Angaben bei Benzinern sind total zuverlässig – da fährst Du dann auch los und bleibst liegen, wenn die versprochenen KM nicht erreicht werden?
      Manchmal kann man sich nur an den Kopf fassen

    • Weil mit dem WLTP-Standard, unter dem die Reichweite angegeben wird, ein Vergleich zwischen verschiedenen Marken/Fahrzeugen möglich ist.

      Dieser Standard gilt Weltweit, das heißt er muss ein Fahrprofil abdecken, der Möglichst auf der ganzen Welt halbwegs passt. Das dies eine riesen Herausforderung ist und somit nicht auf jedem Einzelnen Fahrer/ Region passen kann, sollte eigentlich jedem klar sein. Und ist auch eigentlich garnicht möglich. Daher hat man sich mit dem Standard auf ein Fahrprofil geeinigt, um somit überhaupt ein Vergleichbar herzustellen!

      Mit den Jahren werden sich aus Erfahrungen Faktoren finden, die für deine Region/ Fahrstil (Berge oder Flachland, Bleifuss oder Sonntagsfahrer, … ) anzunehmen sind, die man mit dem WLTP-Angaben verrechnet und eine realistische Reichweite ermitteln kann. Fertig.

      DARUM!

    • Also mein Verbrenner* wird auch mit 5,7 bis 6,9 Litern kombiniert laut WLTP und damit mit einer Reichweite von über 1000 km angegeben. Erreicht habe ich die Strecke mit einer Tankfüllung noch nie. Im Gegenteil, auf Kurzstrecken säuft das Fahrzeug die ersten Kilometer wie ein Loch. Und bei Langstrecke sieht’s auch nicht besser aus, wenn ich das Vehikel über die Bahn peitsche oder Berge hoch prügle. Im Prinzip werden dabei aus 1000 km Reichweite ganz schnell 300 km. Wieso sollten wir jetzt bei BEV deswegen rumheulen, wenn es uns 100 Jahre lang bei Verbrennern offenkundig ziemlich egal war? Von mir aus kann man sich aber einen Normzyklus ausdenken, der noch einen Ticken mehr fordert als eine gemütliche Bummelfahrt. Das werden die Herstellern von Verbrennern allerdings auch nicht mögen, da es genau so ihre Verbrauchswertangaben frittieren würde.
      (*Es wurde damals ein Verbrenner, da zum Zeitpunkt des Kaufs keine BEV hergestellt wurden.)

  • ich habe damals circa 18.000 € dafür bezahlt, habe eine Prämie vom französischen Staat über 5000 € dafür bekommen, somit hat mich das Auto 13.000 € gekostet. Diesen Preis wird man mit dem ganzen Schnickschnack, der in dieser zweite Generation eingebaut wird bestimmt nicht mehr halten können! Schade, denn eigentlich braucht man ja bloß vier Räder und einen Motor.
    Was die Reichweite angeht, wurde uns seinerzeit eine Reichweite von über 300 km im Stadtverkehr versprochen. Das haben wir natürlich nie erreicht. Aber auf dem Land waren, mit neue Batterie bei Temperaturen über 25 C 240 km schon drin. Im Winter, wenn die Temperaturen bei 5 sind, fällt die Reichweite gerne mal unter 170 km.
    Trotzdem ein sehr schönes Auto für lokale Strecken, welches inzwischen mehr Kilometer pro Jahr Laufleistung hat als unser Verbrenner.

    • So ist es, aber in Deutschland glaubt dir das nur keiner ;)

      • Doch klar. Diejenigen, die schonmal Elektroauto gefahren sind glauben dir das auch in Deutschland. Nur diejenigen, die es noch nicht probiert haben, „wissen“, dass das nicht funktionieren kann.

  • Für bidirektionales Laden V2X wäre es evtl noch zum Einkaufen was aber leider viel zu teuer für alle die arbeiten und keine Förderung kriegen

  • Tolles Auto. Bei uns fährt seit drei Wochen ein 12 Jahre alter VW e-Up! mit 91.000 km und noch rund 83 % Batteriekapazität. Als Zweitwagen ist die Kiste einfach top.

    Finde es deshalb wirklich gut, dass solche kleinen und günstigen E-Autos wie der Dacia Spring weiterhin gebaut werden. Für den normalen Alltag braucht es eben nicht immer 2 Tonnen, 400 PS und einen riesigen Akku.

    • Ein 12 Jahre alter e-Up ist mit Sicherheit um Längen besser als ein neuer Dacia Spring.

      • Aha…weil VW für wenig Geld unglaubliche Qualität verkauft….

      • Ob er besser ist weis ich nicht, aber er ist für 12 Jahre noch absolut top. Warum Dacia jetzt schlechter sein soll, weiß ich nicht ebenso warum VW keine guten Autos bauen soll. Probleme gibt es überall.

  • Gut wenn auch Menschen mit wenig Geld die Möglichkeit bekommen ein günstiges E-Auto zu besitzen.

  • Dad aktuelle Modell glänzt mit gravierenden Mängeln bereits beim ersten TÜV. Kann nur besser werden.

  • Ist das nicht schon Nr.3, oder war die 2 ein Facelift?

  • Völlig daneben, wenn man die Ressourcen berechnet die dafür notwendig sind.
    Und dann nur 250 km Reichweite.
    Mein R4 mit 27 Ps hat mehr Reichweite und weniger Ressourcen verbraucht als ein E-Auto

    • Klar bei der Produktion vielleicht, aber das stellt keiner in Zweifel.

      Okay, nicht bedacht, Du tankst ja BioBenzin, was beim verbrennen sogar CO2
      aufnimmt und dann am Ende sogar die Luft reinigt. (Ironie aus)

      Diese unsinnige Aussagen, besonders nach dem noch unsinnigeren „Gutachten“
      der TU München.
      Einfach nur nerviges blaues Stammtischler geschwurbel.

  • 250km Reichweite: Zu wenig, das reicht nicht mal für typische Wochenendausflüge.
    130km/h Spitze: Zu wenig, damit ist man auf der Autobahn rechts festgenagelt. Früh morgens, leere Straße, sollten schon 170 drin sein.

    Mein billigerer Verbrennter-Dacia hat Sprit für 800km und schafft 180 km/h. Und fährt billiges Autogas.

  • Spannend, dass die genau wissen wie weit die Kunden pro Tag fahren und wo sie laden… wo haben die denn die Daten her?

  • Bei der Überschrift hatte ich echt kurz die naive Hoffnung, dass mit dem neuen Spring DACIA endlich mal was vernünftiges auf die Beine stellt.

    Ob Stadtauto oder nicht, eine (zumindest optionale) Wärmepumpe gehört in ein modernes BEV, erst recht wenn es eine LFP Hochvoltbatterie verbaut hat. Durch das Eisen im LFP Akkupack benötigt man deutlich mehr Energie um die Batterie auf „Kuscheltemperatur“ vom 42-44°C zu erhöhen. Da dürfte im Winter die Reichweite drastisch in den Keller gehen.

    Das traurige daran:
    Die Renault Zoe hatte bereits einen stärkeren Motor, bessere Ladeleistung und größeren Akku. Und die Zoe wird seit Ende März 2024 nicht mehr gebaut.

    Wer ein kleines aber vernünftiges vollelektrisches Stadtauto sucht, sollte sich mal den BYD Dolphin Surf anschauen.

  • Leute, bleibt mal auf dem Teppich. Es wurde immer gefordert und hier ist es. Es wird ein Auto für zwischen 18 und 20.000 € angeboten ohne irgendwelche Rabatte. Förderung und Rabatte. geht noch mal runter. Also wird man das Auto wahrscheinlich für 14 – 15.000 € bekommen können.
    Meint tatsächlich jemand, für dieses Geld bekommt man ein Auto mit 500 km Reichweite und alle möglichen Feature. Quatsch das ist ein Stadtauto, das hänge ich in der Nacht an die Wollbox und dann reichen 100 km oder 200 km oder 250 km am Tag vollkommen aus. Die Menschen haben doch nach günstigen einfachen E-Autos gefragt.
    Leider gibt es in Foren nur noch Menschen, die über alles meckern egal was es ist

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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