ODEO startet. Was steckt drin?

„Listen, Sync, Create“ ließt sich der einfache Claim. Und viel mehr wird man von ODEO wohl auch nicht erwarten können.
Im Grunde genommen bietet sich dem registriertem User nach dem ODEO-Login ein gut sortiertes und mit vielen Tags versehendes Podcast-Verzeichnis. International und nett designt lässt sich mittels Flash-Player in jeden angebotenen Cast hineinhören. Angebote können verglichen, und gute Shows (oder ganze Casts) auf eine art Wunschliste gesetzt werden. Hier hört der Web-basierte Spaß aber auch schon auf. Denn um den nächsten schritt zu gehen, benötigt man, gleich ob Windows- oder Mac-User einen eigenen Podcast-Client. Runter geladen und installiert, wacht der Client dann über neue Folgen der abonnierten Podcasts und lädt diese auf den eigenen Rechner. Trotz Integration des ODEO-Clients in bekannte Player wie dem WMP oder iTunes, zeigt sich hier die größte Schwachstelle ODEO’s.
Die Angekündigte „All-in-One“-Lösung ist keine. Ein zusätzlicher Online-Login, ein zusätzlicher Podcatcher – und wofür? Um einen ähnlichen Komfort zu finden, wie ihn iTunes oder iPodder bereits bieten. Das automatische abbonieren einzelner Podcast-Feeds.
Zu gute halten, kann man Odeo den ganzheitlichen Ansatz: Publishing-Lösungen sollen folgen und das Erstellen eines Podcast soll im Handumdrehen auch dem unerfahrenem User gelingen. Aber momentan sind diese Features reine Zukunftsmusik. Noch ist ODEO ein besseres Podcast-Verzeichnis. Wir warten ab.