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Nachfüllpatronen und Rollenpapier

Openprinter: Reparierbarer Tintenstrahldrucker vor dem Start

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34 Kommentare 34

Das Openprinter-Projekt nähert sich seinem offiziellen Start. Die Entwickler haben ein neues Video veröffentlicht und zugleich über den aktuellen Stand informiert. Demnach laufen derzeit letzte Tests mit Beta-Nutzern, während zugleich die Vorbereitungen für die Produktion abgeschlossen werden. Anschließend soll der Open-Source-Drucker im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne angeboten werden.

Hinter Openprinter steht der Versuch, einen Tintenstrahldrucker möglichst offen und reparierbar aufzubauen. Statt auf proprietäre Komponenten und eine enge Bindung an einen Hersteller setzt das Projekt auf Standardbauteile, eine modulare Konstruktion und frei zugängliche Software. Konstruktionsdaten, Elektronik, Firmware und Stücklisten sollen unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht werden.

Nachfüllbare Patronen ohne Anbieterbindung

Auch bei den Verbrauchsmaterialien wollen die Entwickler die Abhängigkeit von bestimmten Anbietern möglichst gering halten. Openprinter verwendet in Europa Druckköpfe beziehungsweise Patronen vom Typ HP 302. Wahlweise lässt sich nur eine Schwarz- oder Farbpatrone einsetzen, alternativ können beide Patronen gleichzeitig verwendet werden. Die Patronen lassen sich mit Tinte nachfüllen. Eine technische Sperre, die den Einsatz von Tinte bestimmter Anbieter erzwingt, soll es nicht geben.

Open Printer Teile

In Schwarzweiß soll Openprinter mit einer Auflösung von bis zu 600 dpi drucken, beim Farbdruck sind bis zu 1.200 dpi vorgesehen.

A3 und Endlospapier werden unterstützt

Ungewöhnlich flexibel zeigt sich das Konzept bei den verwendbaren Papierformaten. Neben einzelnen Blättern bis zum Format A3 kann der Drucker Rollen mit einer Breite von 297 Millimetern verarbeiten. So lassen sich beispielsweise auch längere Banner oder Papierstreifen am Stück bedrucken. Eine integrierte Schneidevorrichtung trennt das Papier anschließend ab.

Openprinter Wand

Das Gehäuse des Druckers misst 50 x 10 x 11 Zentimeter und das Gerät soll wahlweise auf einem Schreibtisch aufgestellt oder an einer Wand montiert werden können.

Raspberry Pi übernimmt die Steuerung

Als zentrale Recheneinheit dient ein Raspberry Pi Zero W, ergänzt um eine separate Steuerung für die Druckpatronen. Bedient wird das Gerät über ein kleines Farbdisplay und ein Drehrad.

Die Verbindung zu Computern und Mobilgeräten ist über USB, WLAN und Bluetooth vorgesehen. Zusätzlich gibt es einen USB-Anschluss für Speichermedien. Für die eigentliche Druckerverwaltung greift das Projekt auf den quelloffenen Druckserver CUPS zurück. Dadurch soll Openprinter mit macOS, Windows und Linux sowie dem iPhone und Android-Geräten zusammenarbeiten, ohne dass dafür proprietäre Druckertreiber benötigt werden.

Wann die Crowdfunding-Kampagne konkret startet und zu welchem Preis der Openprinter angeboten wird, ist bislang nicht bekannt.

18. Sep. 2026 um 18:01 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    34 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich will das so sehr! Bisher hat mich jeder Drucker in den Wahnsinn getrieben!

    • Seit dem ich mir vor 15 Jahren einen Laserdrucker von Brother gekauft habe, noch nie ein Problem gehabt! Würde mir keine andere Marke mehr kaufen

      • Ganz meine Meinung

      • +1

      • Warte seit 2001 das mein Brother endlich kaputt geht und ich mir einen vernünftigen Laserdrucker holen kann.

      • Eine unglückliche Beziehung seit einem Vierjahrhundert – Sachen gibt’s^^

      • *Vierteljahrhundert

      • Dem kann ich nur zustimmen, vor allen Dingen, weil Brother auch für ältere Geräte das komplette Softwarepaket zum Drucken, Faxen (wer ist noch braucht) und Scannen für alle gängigen Betriebssysteme auf aktuellem Stand hält.
        HP ist nach meiner Erfahrung in diesem Punkt eine Katastrophe.

      • Dem kann ich nur zustimmen, vor allen Dingen, weil Brother auch für ältere Geräte das komplette Softwarepaket zum Drucken, Faxen (wer ist noch braucht) und Scannen für alle gängigen Betriebssysteme auf aktuellem Stand hält.
        HP ist nach meiner Erfahrung in diesem Punkt eine Katastrophe.
        Für die Filtersoftware: nein, ich habe diesen Kommentar nicht schon mal geschrieben

  • „Wann die Crowdfunding-Kampagne konkret startet und zu welchem Preis der Openprinter angeboten wird, ist bislang nicht bekannt.“

    Ich gehe leider davon aus, dass das Ding unfassbar teuer werden wird und somit ein Rohrkrepierer.

    Das ist wie dem Pulli -fairtrade, nachhaltig und bio für 199€.

    Das ist keine Kunst. Eine echte echte Neuheit wäre es, wenn es 99€ kosten würde.

  • Sehr geile Sache! Ich hoffe, sie kriegen das Funding zusammen und können dadurch später expandieren. Es wäre schön, wenn dadurch eine Reihe offener Drucker mit verschiedenen Einsatzzwecken und -Möglichkeiten entstünde.

  • Das Ding erinnert mich bisschen an das Wandfaxgerät von Zurück in die Zukunft II..

    Ich wüsste, was ich als erstes Drucke ;)

  • Wunderbar, wird gekauft, danke für den Hinweis hier.
    Alles an dem Drucker ist toll und besonders wichtig für mich – Drucken von der Rolle! :-)

  • Geil! Ich wünsche denen, dass es ein riesengroßer Erfolg wird! Druckerhersteller haben uns mit dark patterns und etlichen Tricks über Jahrzehnte geschröpft. Jetzt begehrt die Crowd auf und entwickelt einfach ihr eigenes, faires Produkt.

  • Habe ich das richtig verstanden: Ich muss die teuren Markenpatronen 302 von HP kaufen? Also an meinem HP Drucker gehen gefühlt 80% der Tinte für das Reinigen des Drucksystems drauf.
    Wo genau ist dann letztlich der Vorteil des Openprinters? Doch nicht das Drucken von der Rolle, oder? DIN A3 oder A4 Papier bekommen Sie im Handel im 500 Blatt Paket und in den verschiedensten Dicken nachgeschmissen, in jeder gewünschten Farbe. Das gleiche Papier auf Rolle dürfte ein mehrfaches Kosten und nicht in allen Dicken und Farben verfügbar sein. Und wenn Papier über längere Zeit auf Rolle gewickelt war, dann können Sie es erst einmal für ein paar Wochen mit Gewicht beschweren, damit es sich wieder glättet.
    Und da die Größe des Blattes über die Abrollung im Drucker definiert wird, dürften alle Seiten (bei DIN A4) Eine unterschiedliche Höhe haben.

  • Ich würde gerne einmal das System verstehen, nachdem hier Kommentare freigeschaltet werden. Ich habe kein Problem damit, daß ein neu hochgeladener Kommentar zunächst einen Vermerk erhält, dass er noch freigegeben werden muss. Was mich aber total irritiert ist, wenn der Kommentar unmittelbar nach dem Hochladen verschwindet und gar nicht mehr angezeigt wird.
    Ich habe nach 9 Minuten denselben Kommentar nochmals geschrieben. Nach über einer Stunde wurden dann plötzlich beide Kommentare angezeigt. Das verstehe wer will

  • Steht doch alles eindeutig im Text. Es werden die Patronen der Bauform Hp 302 benutzt. Aber man kann 3. Anbieterpatronen benutzen und sogar welche die man wieder befüllen kann. Also deutlich billiger als die Original HP die man aber auch nutzen könnte ;)

    Es können Einzel Papiere in A3 und A4 benutzt werden ODER Papier auf der Rolle.

    • Der Drucker hat ja keinerlei Papierkasette o.ä.. ‚Einzelne Blätter‘ bedeutet man muss jedes Blatt separat ein den Drucker stecken, wenn man keine Rolle benutzt?

  • Seid dem ich einen Epson EcoTank mit vier100ml Tanks habe, habe ich keine Probleme mehr mit Drucken. Sollten mal irgendwelche Düsen verstopft sein, einfach reinigen. Titte kostet fast nix. Nach fast 4000 Seiten und noch je 25% habe ich jetzt mal vier neue original Fläschchen für 30 € gekauft.

  • Irgendwie mag ich den Openprinter und die Idee dahinter. Es ist doch immer ein Krampf die Daten auf’s Papier zu bringen. Für mich begann dieser Kampf mit dem Anschluss eines Star LC 10 an meinen C64er.

  • Bei mir ist jeder Tintendrucker nach kurzer Zeit Schrott gewesen wegen eingetrockneter Tinte. Wenn man nicht fast täglich druckt ist das Verfahren einfach Mist.
    Ich freue mich über meinen OKI LED Drucker, der kann sogar lange Bahnen bedrucken wenn nötig und hat auch nach Monaten Nichtbenutzung die gleiche Druckqualität.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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