Version 2.0 – Die neuen Podcast-Portale

Diese Entwicklung ist insbesondere im Hinblick auf die Zukunft von Podcasting interessant zu beobachten. Die Veröffentlichung eines Audio- oder Videofeeds erhält den selben Stellenwert wie der Upload eines Fotos und der User kann das Medium frei und unkompliziert verwenden. Ein weiterer Schritt hin zur Entmystifizierung des Begriffs Podcast, denn unserer Meinung nach soll das Medium genutzt werden wenn es etwas zu sagen oder zu zeigen gibt, und nicht andersrum – wie heute vor allem im Businessbereicht zu sehen – verzweifelt nach Inhalten gesucht werden, damit man eben auch einen Podcast hat.
Blubrry kommt vor diesem Hintergrund mit seinem Launch letzten Monat leider etwas spät: zwar mit frischem und webzweinulligem Site-Design, auch das obligatorische ‚beta‘ fehlt nicht, aber ohne die Community-Features und damit gut 18 Monate hinterher.
PodShow stand übrigens nach dem Site-Relaunch letzte Woche wegen ‚Feed Hijackings‘ scharf in der Kritik. Ohne Zustimmung der Podcaster wurden die URLs der Podcasts durch PodShow-URLs ersetzt und teilweise auch urheberrechtliche Angaben im Feed selbst geändert. PodShow-Boss Adam Curry reagierte allerdings schnell auf die Proteste, inzwischen bleiben Adressen und Inhalte angeblich unverändert.