Vor 3 Jahren: Der iPod macht große Sprünge
Am 17. Juli 2002 präsentierte Apple auf der New Yorker Macworld Expo die 2. iPod-Generation und damit die ersten wesentichen Änderungen und Verbesserungen seit der Vorstellung des Players am 23. Oktober 2001. Der bisher mit 5 oder 10 GB großen Festplatten erhältliche iPod der ersten Generation wurde durch Modelle mit bis zu 20 GB Speicherplatz und dem ersten nicht-mechanischen Scrollwheel abgelöst.

Mit der neuen iPod-Generation gab es auch erstmals iPod-Zubehör von Apple: eine Fernbedienung sowie Gürteltaschen. Die neue iPod-Software bekam mit dem Kalender und der Uhr zwei heute als völlig normal hingenommene Zusatzfeatures und Steve Jobs kündigte für September zur Freude vieler Windows-Anwender eine separate Windows-Variante der iPods an. Erst mit der im April 2003 folgenden 3. iPod-Generation wurde die Trennung zwischen den Betriebssystemen dann aufgehoben und der iPod konnte offiziell frei wählbar an einer der beiden Plattformen betrieben werden.
Das Topmodell mit 20 GB Speicherplatz schlug vor 3 Jahren übrigens mit 649 Euro zu Buche und Apple wollte für die iPod-Tasche satte 48 Euro.
Ebenfalls auf der Macworld vorgestellt wurde damals iTunes 3.0 (die Software war damals nur für Mac erhältlich, unter Windows musste der iPod mit Musicmatch befüllt werden und setzte einen PC mit Firewire voraus). Das Update brachte als wichtigste Neuerungen die intelligenten Playlists und die Lautstärkeangleichung. In den USA profitierten die Anwender vom Audible-Support, iTunes und der iPod konnten fortan Hörbücher von Audible abspielen